TBR 2016 / TO 2017

 

des DBV

 

Die Regelseite des DBV (Farwig):

 

HIER

 

Neue Turnierordnung 2016:

TO_2016_Webversion.pdf
PDF-Dokument [1.8 MB]

Neue Turnierbridge-Regeln 2017:

TBR 2017
Turnierbridge-Regeln-2017-Web-Version.pd[...]
PDF-Dokument [645.5 KB]
Flyer für Turnierspieler
Neue-TBR_Flyer-CF-20170929.pdf
PDF-Dokument [105.0 KB]
Flyer für Turnierleiter
TBR-2017-Flyer Turnierleiter-20171210-HH[...]
PDF-Dokument [25.9 KB]

Auffälligkeiten im Club - Beachtenswerte Auszüge

Häufig festzustellende Abweichungen, die vom TL disziplinarisch geahndet werden sollten!

 

Zum Thema "Zeitüberschreitung" pro Runde

§ 31: Zeitlimits
(1) Die Dauer einer Runde wird vom Turnierleiter bestimmt. Er soll dabei folgende Richtzeiten, einschließlich Platzwechsel, jedoch ohne Mischen, Duplizieren, Kontrollieren usw. einhalten:
1. für 2 Boards: 17 Minuten;
2. für 3 Boards: 24 Minuten;
3. für 4 Boards: 31 Minuten.
.... bei der Teilnahme unerfahrener Paare sollte pro Board jeweils 1 Minute mehr angesetzt werden.

 

Zum Thema "Bluff"

§ 8: Pflichten der Teilnehmer

(4) Bluffs oder andere Aktionen, die offenkundig den Zweck verfolgen, dem Gegner zu einem guten Score zu verhelfen, oder die erkennbares Desinteresse am weiteren Verlauf des Turniers offenbaren, sind unsportlich und sollen vom Turnierleiter disziplinarisch geahndet werden.

 

Zum Thema "Diskussion am Tisch"

TO § 8: Pflichten der Teilnehmer

(5) Das Vergleichen von Ergebnissen oder die Diskussion über Spiele des laufenden
Durchgangs mit anderen Teilnehmern oder in deren Gegenwart ist grob unsportlich und
soll durch den Turnierleiter oder das TSG disziplinarisch geahndet werden.

 

Turnierleiter

1. Oberste Pflicht des Turnierleiters ist es, für einen geregelten Ablauf des Turniers zu sorgen. Er ist insbesondere für die Auswahl des Movements und die Anordnung der Tische verantwortlich. Er soll dabei beachten, dass bei Turnieren gemäß § 2 Nr.3 und 4 während eines laufenden Durchgangs keine Pausen (Kaffeepausen, Rauchpausen usw.) eingelegt werden, bei denen die Teilnehmer den Tisch verlassen dürfen.

 

Thema: Bewegung im Spielraum

2. Kein Spieler darf ohne die ausdrückliche Genehmigung des Turnierleiters den Closed Room verlassen; auch dann nicht, wenn die Runde an seinem Tisch beendet ist. Jede Zuwiderhandlung soll vom Turnierleiter geahndet werden.

3. Spieler, die im Closed Room ihre Runde beendet haben, dürfen nicht an anderen Tischen zuschauen. (ebenso der mitspielende TL)

Sofortauskunft: SA nach FORUM D12

 

§ 15: Sofortauskünfte und Alertieren
(1) Die Gegner sollen durch das korrekte Alertieren vor Schaden infolge Unkenntnis einer besonderen Partnerschaftsvereinbarung bewahrt werden.

Um das Übermitteln unerlaubter Informationen durch Fragen zu vermeiden und um Zeit zu sparen, wird die Prozedur „Alert – Frage – Auskunft“ in einigen Standardsituationen durch „Sofortauskünfte“ des Partners ergänzt, die den Gegnern für deren Reizung relevante Informationen übermitteln.

 

§ 9: Turnierleiter
(1) Für jedes Turnier hat der Turnierveranstalter einen Turnierleiter zu bestellen, der gemäß der jeweils gültigen TLO berechtigt ist, das betreffende Turnier zu leiten. Der Turnierleiter ist der offizielle Vertreter des Turnierveranstalters. Eine entsprechende Kleidung sowie höfliches und korrektes Auftreten werden insbesondere vom ihm gefordert. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass die TBR und die TO einschließlich sämtlicher Anhänge zur Einsichtnahme durch die Turnierteilnehmer zur Verfügung stehen.

 

§ 18: Bietboxen

2. Gültige Ansagen: Eine Ansage gilt als abgegeben, wenn eine Bietkarte offenkundig aus der Bietbox entnommen wurde. Jeder Spieler ist gehalten, seine Entscheidung zu treffen, bevor er irgendeine Karte in der Bietbox berührt. Zwischen Ansagen zu wählen und dabei verschiedene Bietkarten zu berühren, stellt eine nicht regelkonforme Information für den Partner dar und kann einen berichtigten Score gemäß § 16 TBR zur Folge haben.

 

Systemvereinbarungen der Spieler
1. (a) Partnerschaftsvereinbarungen über benutzte Methoden können
explizite Absprachen oder implizite Übereinkünfte sein, die auf
gemeinsamer Erfahrung und deren Bewusstsein beruhen.
(b) Jede Partnerschaft ist verpichtet, ihre Partnerschaftsvereinbarungen
den Gegnern vorzulegen
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